Global Automotive Components and Suppliers Expo 2018

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5., 6.,7. Juni 2018
Halle 9, Messe Stuttgart, Deutschland


2017 Messebericht

Global Automotive Components and Suppliers Expo 2017 als großartiger Erfolg gefeiert

Die in den drei Messetagen vorgestellte Technologie- und Innovationsvielfalt war enorm. Über 350 Aussteller aus mehr als 25 Ländern präsentierten mehr Komponenten als jemals zuvor. Die Messe, in deren Rahmen auch die Engine Expo und die Automotive Interiors Expo stattfanden, hieß über 3000 Teilnehmer und zahlreiche Produktinnovationen willkommen.

So wurde zum Beispiel der Stand von Trattamenti Termici während aller drei Messetage von zahlreichen Besuchern frequentiert, die mehr über das Angebot des Unternehmens zur Wärmebehandlung erfahren wollten. „Wir zeigen an unserem Stand alles, von der ersten Phase, in der die Zahnräder gefertigt werden, bis hin zur zweiten Phase, in der ein Wärmebehandlungsverfahren nötig ist, um die Zahnräder zu härten“, erklärte Dr. Rosario Biunno. „Uns ist es jedoch genau so wichtig, die Anforderungen des Kunden [für dessen Anwendung] zu erfüllen und Mängel wie zum Beispiel Grate zu reduzieren, indem wir verschiedene Temperaturen im Ofen oder Klemmvorrichtungen ausprobieren. Was immer sich der Kunde wünscht.“

Am Stand des Unternehmens wurde eine große Auswahl an unterschiedlichen Zahnrädern gezeigt. Darunter befanden sich auch Schnittmodelle, die das Schnitt- und Qualitätskontrollverfahren demonstrierten, das Trattamenti Termici anwendet, um Metallverunreinigungen und Konstruktionsmängel zu vermeiden.

„Kunden, die sich Zahnräder anfertigen lassen möchten, kommen an unseren Stand“, freute sich Biunno. „Angefangen von Schmiedeunternehmen bis hin zu Endnutzern. Die Anfragen, die wir bekommen, haben großes Potenzial. Uns wurden sogar Dienstleistungen angeboten – neue Technologien im Bereich Wärmebehandlung, mit denen die Härte noch verbessert werden könnte.“

An anderer Stelle auf dem Messegelände stellte sich das Team von Haver & Boecker, einem globalen Hersteller von Drahtgeweben für Industrie, Technologie, Architektur und Design, den Fragen der Besucher zum Metalldrahtgewebe des Unternehmens, das aus Materialien wie Stahl, Edelstahllegierungen und besonderen Materialien wie Titan oder Hastelloy sowie Nichteisenmetallen wie Aluminium, Messing oder Nickel hergestellt wird. Haver & Boecker bietet eine breite Produktpalette von der Kleinserien- bis hin zur Massenproduktion an, um die Anforderungen seiner Kunden zu erfüllen. Am Stand des Unternehmens wurden zahlreiche Beispiele der verschiedenen Anpassungsmöglichkeiten vorgestellt.

„Wir zeigen nur Spezialprodukte“, erklärte Klaus Sklorz, Leiter der Geschäftseinheit Filter und Formteile. „Bei uns gibt es keinen Katalog – alles, was Sie hier sehen, existiert nur einmal.“ Der Stand führte laut Sklorz zudem zu interessanten Gesprächen mit einer Vielzahl von Besuchern. „[Wir haben mit] Ingenieuren [gesprochen], die neue Dinge entwickeln und designen und nach Lösungen für Herausforderungen suchen, mit Designern, die sich für Drahtgewebe für Innenräume interessieren, und mit Prozessentwicklern, die zwar ein Endprodukt haben, aber dennoch nach Lösungen suchen, mit denen spezielle Verfahren implementiert werden können.“

Am Stand von Sintex sprach der Geschäftsführer Jan Graff begeistert davon, dass Metallspritzguss „das neue schwarze Gold“ sei. „Wir haben Besuchern die Vorteile erläutert, die mit der Kenntnis des Verfahrens vor Beginn der Konstruktion einhergehen. Heutzutage geht man davon aus, dass Metallspritzguss sehr kostspielig ist. Vergleicht man die Herstellungsverfahren eins zu eins, ist dies auch durchaus der Fall. Entwickelt man jedoch die Produkte und weiß, was man mit dem Verfahren erreichen kann, sind Ergebnisse möglich, die man auf eine andere Weise einfach nicht erreicht.

Ist die Komplexität extrem hoch, dann sinken die Kosten, sobald man ein Produktionsvolumen von 5000 oder 10.000 Stück erreicht, da man dieses Ergebnis auf keine andere Weise [in einem Stück] erzielt. Für alle Stücke, für die man eine Kunststoff-Spritzgussform herstellen kann, können wir auch eine Metallspritzgussform fertigen.“

Besucher waren während der drei Messetage von der Vielfalt der teilnehmenden Unternehmen und dem vorgestellten Know-how beeindruckt.

„Unser Unternehmen produziert Sensoren. Daher sind wir sehr daran interessiert, mehr über verschiedene Sensoren zu erfahren“, erklärte Marc Coenen, regionaler Vertriebsleiter für Therm-O-Disc, der die Messe zum ersten Mal besuchte. „Im Detail möchten wir erfahren, welche neuen Trends es gibt, welche Sensoren verwendet werden, wo sie verwendet werden und wie viele verwendet werden.“

Für Dejan Gocevski und Goran Georgievski vom Unternehmen Brako ist die Expo der Schlüssel zum Erfolg von laufenden Projekten. „Wir suchen nach alternativen Lieferanten für unsere Anwendungen“, berichtete Gocevski. „Wir sind hier, um herauszufinden, ob Unternehmen vertreten sind, mit denen wir zusammenarbeiten könnten, und um uns die ausgestellten Technologien anzuschauen. Wir sind daran interessiert zu erfahren, was wir an unseren Fahrzeugen verbessern können, aber hauptsächlich geht es uns darum, alternative Lieferanten für alle Komponenten zu finden.“

„Ich suche nach Lieferanten in unserer Branche, und zwar in der näheren Umgebung zu uns in Mazedonien“, fügte Georgievski hinzu. „An der Messe nehmen viele verschiedene Unternehmen aus der ganzen Welt teil – der ideale Ort, um herauszufinden, was verfügbar ist.“

Die Global Automotive Components and Supplier Expo zieht weiterhin Besucher an, die an den neuesten technischen Innovationen interessiert sind, wie Steffen Maurer vom deutschen Unternehmen Automotive Lighting: „Wir suchen nach neuen Ideen für Automobilkomponenten. Wir haben zwar schon viele der Expos besucht, aber hauptsächlich sind wir wegen dieser einen Ausstellung hier, die für uns am interessantesten ist. Wir sind nicht so sehr an neuen Kontakten interessiert, sondern vor allem an Lösungen, da wir direkt in der Forschung und Entwicklung arbeiten. Hier gibt es viel zu sehen.“

Auch die Vielfalt der Unternehmen fand Anklang bei den Besuchern. „Ich bin ein Vliesstoffproduzent und suche nach neuen Kontakten und neuen Kunden“, erklärte Oriol Roma, Vertriebsleiter für den Kfz-Bereich bei Tefisa in Spanien. „Es hat sich wirklich gelohnt. Es sind viele mittelgroße Unternehmen hier, die besonders schwer zu finden sind. Jeder kennt die großen Unternehmensgruppen, aber mich interessieren vor allem mittelgroße Firmen, die in Nischenmärkten tätig sind.“

Die Aussteller lobten das Kaliber der Besucher der diesjährigen Messe. Dr. David Quinn, Leiter des Bereichs Forschung und Entwicklung bei Penn Engineering, sieht die Messe als gute Gelegenheit, um sowohl neue Kontakte zu knüpfen als auch mit bestehenden Kunden zusammenzukommen.

„Natürlich sind wir daran interessiert, neue Kunden zu treffen, aber wir haben auch einige unserer bestehenden Kunden eingeladen“, erklärte Quinn. „Letztlich suchen wir nach neuen Kunden, da es aufgrund der Entwicklung der Automobilbranche und der massiven Verbreitung von Elektronik zu Unsicherheiten bezüglich Antriebssystemen usw. gekommen ist. Meine Meinung zum Markt ist, dass sich einige große Unternehmen einmischen, daher möchten wir unseren neuen und auch bestehenden Kunden zeigen, dass wir über 75 Jahre Erfahrung in diesem Bereich verfügen. Wir sind ein One-Stop-Shop und kein Zirkuspferd, das nur einen Trick vorführen kann. Die Messe eignet sich gut dafür, diese Art von Kunden zu treffen.“

Auch Thomas Hochstrate von Bulten war von der Messe beeindruckt: „Wir sind zum ersten Mal da und sind erstaunt, wie gut die Messe für uns gelaufen ist. Bereits in den ersten drei Stunden konnten wir viele Kontakte knüpfen. Ich bin überrascht, wie viele Besucher an unseren Angeboten interessiert sind.“

Für den regelmäßigen Teilnehmer Vaughtons ist die Global Automotive Components and Suppliers Expo im Laufe der Jahre sichtbar gewachsen. Das Unternehmen nahm auch 2017 gern wieder teil, um seine große Auswahl an speziell gefertigten Automobilemblemen, Werbemitteln sowie Beispiele für verschiedene galvanisierte Oberflächen zu zeigen.

„Wir sind bereits zum vierten Mal dabei und haben uns gemeinsam mit der Messe weiterentwickelt“, erklärte Designer Dave Harper, der Zeuge der positiven Entwicklung der Messe geworden ist. „Sie ist besser und besser geworden, obwohl sie natürlich schon immer gut war. Die Kunden hier sind einfach fantastisch. Es handelt sich ausschließlich um Fachleute, die wir gern kennenlernen möchten. Kommen Leute mit einer kleinen oder großen Anfrage zu uns, handelt es immer um die richtige Art von Anfrage. Wir unterhalten uns hier sehr gut, was natürlich wichtig ist, aber der Besuch ist auch äußerst lohnenswert. Wir haben mit einem Herren von McLaren gesprochen, mit dem wir bereits früher kooperiert haben, und konnten unsere Zusammenarbeit erneuern. Wir haben mit einem Herren von JLR gesprochen, der mit dem Unternehmen, mit dem er derzeit zusammenarbeitet, nicht mehr zufrieden ist. Das ist natürlich für uns auch positiv. Außerdem kam noch ein Herr aus Island mit einem Projekt zu uns, das absolut faszinierend ist und sich als äußerst interessant für uns herausstellen könnte.“

Todd Hooker vom West Virginia Department of Commerce fasste die Messe folgendermaßen zusammen: „Wir haben uns sehr gefreut, einige unserer bestehenden Kunden auf der Messe zu treffen. Aber wir haben auch neue Kontakte geknüpft. Wir sind sehr zufrieden.“

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2017 | 2016

Zukünftige Messe: Global Automotive Components and Suppliers Expo 2019, 21-23 Mai 2019, Halls 7, 8, 9, 10, Stuttgart Messe, Deutschland